Ismene Schwester von Antigone

Schwester von

mit Marie Jung in einer Inszenierung von Anne Simon

Bühne und Kostüme Loriana Casagrande
Assistenz Georges Goerens  Technik Pascal Klein

Ismene war die Tochter des Ödipus und Schwester der Antigone. Der Sage nach erließ Thebens König Kreon ein Verbot, wonach ihr toter Bruder nicht bestattet werden dürfe, weil er das Vaterland verraten habe. Doch Antigone stellt ihr eigenes Gewissen über das Gesetz. Sie leitet die von den Göttern vorgeschriebenen Rituale ein, wovon ihre Schwester Ismene sie vergebens abzubringen versucht. Kreon verurteilt Antigone zum Tode. Sie wird zur mythischen Figur.

Schwester von ist ein Monolog, basierend auf der mythologischen Nebenfigur der Ismene.

Es ist die Geschichte einer Frau, deren Motive immer im Schatten ihrer weltberühmten Schwester Antigone verborgen blieben.

Doch was treibt Ismene an?

Erzählen doch unsere Heldengeschichten, die sich in das kollektive Gedächtnis eingeprägt haben, meist von Menschen, die Dinge tun, und nicht von Menschen, die Dinge sein lassen. Wodurch zeichnet sich tatsächlich eine Heldin aus? Ist Ismene eine Heldin des Alltags? Welchen Narrativen schenken wir unser Gehör?

 

„Man kann auf so vieles ein Recht haben.

Wenn man es nicht bekommt, hat man es nicht und dann sollte man das akzeptieren.“

Vorführungstermine:

am 3. 4. 7. 8. und 10. Februar um 20 Uhr