DAS STILLLEBEN
von Caren Jeß
PREMIERE
17. März 2027 um 20 Uhr
im Kasemattentheater
WEITERE VORSTELLUNGEN
19., 20., 23., 24., 25. März 2027 um 20 Uhr
im Kasemattentheater
REGIE
Sara Goerres
MIT
Eugénie Anselin
Raoul Schlechter
BÜHNE
Jörg Brombacher
KOSTÜM
N.N.
REGIEASSISTENZ
Gabriel_le Taillefert
EINE PRODUKTION DES
Kasemattentheaters
Eine Geisteswissenschaftlerin steht vor einem Gemälde. Einem Stillleben. In diesem Stillleben sitzt der Protagonist. Nennen wir ihn Frank.
Ein Musterbeispiel seiner Epoche – dem Biedermeier. Aber das 19. Jahrhundert ist vorbei. Wir leben in keiner Monarchie mehr, und Autoritäten lehnen wir ab.
Wir bilden uns gerne eine eigene Meinung! Oder, Frank? Aber was ist übriggeblieben vom Rückzug ins Private? Sofalandschaften sind spätestens seit der Pandemie erneut zum beliebtesten Rückzugsort der Mittelschicht geworden, und erlebt nicht der sogenannte Spießer sein Revival? Draußen brennt’s, und keiner reckt die Fäuste hoch. Woher kommen diese Politikverdrossenheit und die Angst, Dinge endlich zu verändern, die so dringend einer Zeitenwende bedürfen? Wann beginnt der Kampf für den erforderlichen Wandel? Wahrscheinlich, wenn es zu spät ist. Oder ist es das nicht schon?
Caren Jeß seziert den Gesellschaftlichen Wandel und dessen Nebenwirkungen.